23.03.2022

SRF

«Arena» wird zum Fall für die Ombudsstelle

Gegen die Sendung mit SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi sind mittlerweile 26 Beanstandungen eingegangen. Vom Negativrekord in Sachen Beanstandungen ist diese «Arena»-Ausgabe jedoch weit entfernt.
SRF: «Arena» wird zum Fall für die Ombudsstelle
Ist «Arena»-Moderator Sandro Brotz zu weit gegangen oder lag alles im grünen Bereich? Darüber wird die Ombudsstelle entscheiden. (Bild: Screenshot SRF)

Die SRF-Politsendung «Arena» vom letzten Freitag beschäftigt nun auch die Ombudsstelle. Das Kreuzverhör zwischen Moderator Sandro Brotz und SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi löste viel Kritik aus. Brotz warf Aeschi Rassismus vor (persoenlich.com berichtete).

Bei der Ombudsstelle seien bis am Mittwochmittag 26 Beanstandungen eingegangen, berichtet der Blick. Die Einreichefrist laufe noch bis Anfang April. Anschliessend werden sich die Ombudspersonen Esther Girsberger und Kurt Schöbi mit dem Fall befassen, so die Ringier-Zeitung.

Den Negativrekord hält eine frühere Ausgabe der «Arena». Die Sendung unter dem Titel «Trumps Krieg gegen die Medien» von 2017 mit Daniele Ganser sorgte für 492 Beanstandungen. Noch nie in der 25-jährigen Geschichte der Ombudsstelle hatte es so viele Zuschriften gegeben. (cbe)


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KOMMENTARE

Elly Crol
25.03.2022 23:00 Uhr
Meiner Meinung nach,hat Sandro Brotz gut reagiert und Thomas Aeschi zurecht mitgeteilt,dass er rassistische Ausserungen gemacht hat.Es ist nicht das erste Mal,dass Thomas Aeschi so was macht.Und es ist auch sehr SVP konform solche Ausserungen zu machen.Immer von der untersten Schublade und hypocrit.Dagegen muss man was tun.Ein Moderator darf das kommentieren.Dieses dauernde Schreien nach neutral bleiben scheint mir total deplaziert.Wie schwach ist das,meine Damen und Herren? Die SVP soll man nicht mehr einladen in der Arena.Ich bin froh,dass sie wegbleiben.Sie sind falsch,schwach und beleidigend.Denen soll man kein Pkattform mehr bieten.Herr Brotz ist ein kompetenter Moderator und gibt alle die Moeglichkeit sich auszudruecken.Er muss aber bestimmte Leute stoppen.Das ist seine Aufgabe.Viele SVPlerInnen sind Rassisten und Innen und das darf gesagt werden.Thomas Aeschi darf mal einen deftigen Rueffel bekommen.Vielleicht lernt er etwas.
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