Die am Druckzentrum Oetwil (DZO) beteiligten Zürcher Landzeitungen haben die Erneuerung ihrer Druckkapazität durch den Kauf einer neuen Wifag-Rotationsmaschine beschlossen und zu diesem Zweck ihren Aktionärbindungsvertrag verlängert. Am Mittwoch fand die Unterzeichnung des Vertrages mit der Unternehmensleitung der Wifag statt.
Im Jahre 1990 hatten die Vertragsparteien den Ausbau und Betrieb eines gemeinsamen Druckzentrums in Oetwil am See beschlossen, das sich in der Folge zur allgemeinen Zufriedenheit entwickelte. Den heute beteiligten Partnern Zürcher Oberland Medien AG (mit den Tageszeitungen Der Zürcher Oberländer und Anzeiger von Uster), Zürichsee Presse AG (mit Zürichsee-Zeitung, Sihltaler, Linth-Zeitung und March-Höfe-Zeitung), Akeret AG Druck und Verlag (mit dem Zürcher Unterländer) sowie Walter Reist Holding AG sei es deshalb leicht, eine Fortsetzung ihrer Kooperation zu beschliessen, nachdem sich die Frage der Ablösung der bisherigen Druckmaschinen zu stellen begonnen habe, wie es in einer Mitteilung heisst.
Mit dem Aufbau der Rotationsmaschine ist vor Ort ab Anfang 2005 zu rechnen. Zu Jahresmitte dürfte das neue Produktionssystem den Betrieb aufnehmen. Das gesamte Investitionsvorhaben erreicht 30 Millionen Franken, da zusätzlich zu den Kosten der Maschine von gut 21 Millionen noch die Aufwendungen für den räumlichen Ausbau mit 6 Millionen und Anpassungen im Versandraum von gegen 3 Millionen zu Buch schlagen

