08.03.2009

Lebrument

Bezahlte Printmedien kämpfen um Überleben

Immer noch wichtigstes Standbein der Verlage.

Für Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument kämpfen die bezahlten Printmedien derzeit um ihr Überleben. Er sei sich inzwischen nicht mehr sicher, ob diese wirklich eine Zukunft haben. Noch sei die Presse allerdings das wichtigste Standbein der Verlage, sagte er in einem Interview mit der Zeitung "Le Temps" vom Samstag. So stammten 90 Prozent der Einnahmen der Verlagshäuser aus dem Printbereich.

Für Lebrument befindet sich die Schweizer Presselandschaft in einer Übergangsphase. Die Verlage versuchten zwar, das Internet in ihr Geschäftsmodell zu integrieren, doch wirklich Geld verdient werde noch nicht. Hoffnung setzt Lebrument, der unter anderem die Zeitung "Südostschweiz" verlegt, in die Regionalzeitungen. Die Bevölkerung müsse sich mit der Region identifizieren können. Dazu seien die regionalen Zeitungen essentiell. (sda)


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