29.03.2007

Presse TV

"Café Bâle" hat ausgedient

"Fussballtalk" wird stark ausgebaut.

Die Basler Zeitung Medien haben am Donnerstag das Ende der Comedy-Serie "Café Bâle" bekannt gegeben. Grund sind die stetig sinkenden Quoten. Vor einem Jahr versuchte man dem Abwärtstrend mit neuen Autoren und Schauspieler aufzuhalten, anscheinden erfolglos.

Bei den Basler Zeitung Medien wollte man die fehlenden Zuschauer gegenüber der SDA nicht als Grund für das Aus bestätigen. "Café Bâle" sei zwar in die Jahre gekommen, erreiche aber immer noch pro Folge 250'000 bis 300'000 Zuschauer auf SF2 und bei den Privatsendern. Das wachsende Interesse an der Fussball-EM sei ein guter Anlass, um die Comedy-Serie auslaufen zu lassen, sagte ein Sprecher der Basler Zeitung Medien.

Ab 26. August übernimmt die im Auftrag der Basler Zeitung für Presse TV produzierte Sendung "Fussballtalk" den Programmplatz von "Café Bâle", Diese Massnahme, die einen erhöhten, vierzehntäglichen Senderhythmus erlaubt, erfolge im Hinblick auf die 2008 von der Schweiz und Österreich organisierte Fussball-EM. Für die technische Produktion zeichnet nach wie vor die allcomm productions ag in Allschwil (BL) verantwortlich. "Café Bâle" wird von der gleichen Firma produziert.

"Café Bâle" läuft seit zwölf Jahren und ist damit die "dienstälteste" Comedy-Serie der Schweiz. Zum Abschluss von "Café Bâle" versprechen die Produzenten noch einmal ein richtiges Feuerwerk mit vielen prominenten Gast-Auftritten. Auch Bundesrat Christoph Blocher wolle im Comedy-Test beweisen, dass Bundesräte noch viel mehr können als bloggen oder ein Lied von Edith Piaf trällern.



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