Die deutsche Wochenzeitung Die Zeit feiert in diesen Tagen ihr sechzigjähriges Bestehen. Aus dem von Auflagenschwund geplagten Sorgenkind ist unter Chefredaktor Giovanni di Lorenzo ein sehr erfolgreiches Blatt geworden, das mittlerweile auch wieder von mehr jüngeren Menschen gelesen wird. Kann sich auch der Schweizer Roger de Weck, welcher der Zeit von 1997 bis 2000 als Chefredaktor vorstand, ein Stückchen vom derzeitigen Erfolg abschneiden?
Am Communication Summit in Zürich vor zwei Wochen befand der amtierende Zeit-Chefredaktor Giovanni di Lorenzo, dass de Weck einer der Hauptverantwortlichen für den gegenwärtigen Höhenflug der Zeit sei. Und in einem Interview der Süddeutschen Zeitung würdigt er die Arbeit des Schweizer Publizisten ebenfalls: "Roger de Weck musste die Maggie Thatcher der Zeit spielen. Dadurch hat er seinen Nachfolgern vieles erleichtert", so di Lorenzo.

