Was für den SF-Chef Ueli Haldimann trotz verlorener Marktanteilen nicht aufhören wird, ist die Liebe der Schweizerinnen und Schweizer zu ihrem TV-Gerät. "Auch in zehn Jahren wird das Fernsehschauen noch des Schweizers liebste Freizeitbeschäftigung sein." Im letzten Jahr sassen die Deutschschweizer jeden Tag durschnittlich 2 Stunden und 25 Minuten vor dem Fernseher, das sind vier Minuten mehr als 2008. Haldimann führt diesen Zuwachs nicht zuletzt auf die Wirtschaftskrise zurück, welche die Leute "eher mal auf dem Sofa bleiben lässt".
Dass das traditionelle Fernsehschauen schon bald von der Programmgestaltung am Computer abgelöst wird, glaubt Haldimann nicht. Natürlich würden jüngere Generationen vermehrt per Internet auf Sendungen zugreifen. "Dass man sich hin und wieder gerne als Couchpotato unterhalten lässt, wird sich aber nie ändern."

