Die SRG sei bereit, aus Admeria auszusteigen, sagte SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina bei «Schawinski»: «Wir sind bereit, unsere Anteile zu verkaufen». Man sei derzeit in Diskussionen mit Interessenten. Diese Gespräche seien aber gar nicht so einfach, denn es gehe auch darum, dass das SRG-Inventar auch ohne SRG als Aktionärin von Admeira vermarktet werde, sagte Cina in der Sendung vom Montag (ab Minute 23) (persoenlich.com berichtete).
Cinas Aussagen waren deutlich und liessen die Branche aufhorchen. So berichtete die «NZZ» über diese Absichten und die «Aargauer Zeitung» brachte das Thema auf, dass auch Swisscom Absichten habe, aus der umstrittenen Allianz auszusteigen.
Nun präzisiert die SRG: «Die SRG bleibt weiterhin offen für Diskussionen über ihren Verbleib als Aktionärin oder den Verkauf», formuliert es SRG-Sprecher Edi Estermann gegenüber persoenlich.com.
Cinas Vorpreschen erklärt die SRG-Medienstelle so: Man könne bei dieser raschen Interview-Form in der Sendung «Schawinski» mit «nur sehr kurzen Antwort-Möglichkeiten unmöglich, immer ganz präzise sein, vor allem bei solchen Themen».
Die SRG stellt gegenüber persoenlich.com klar: Ein Ausstieg aus dem Aktionariat sei denkbar und eine mögliche Option, falls es der Branche und Admeira dient. Bei einem Ausstieg aus dem Aktionariat würde das Inventar aber weiterhin über Admeira vermarktet.
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03.02.2018 17:50 Uhr
03.02.2018 13:36 Uhr
02.02.2018 17:42 Uhr

