Welches sind die Schweizer Auf- und Absteiger 2004? Die Schweizer TV-Zeitschrift TR7 hat auch dieses Jahr die Gewinner und Verlierer des TV-Jahres gekürt -- wer war Top, wer Flop? Folgend die Listen und die Bewertungen von TR7.
Gewinner
Franz Fischlin: Der Nachfolger von Charles Clerc meistert den Tagesschau-Job souverän.
Mathias Gnädinger: Im 40. Jahr seiner Karriere ist der bärbeissige Mime endlich dort, wo er schon lange hingehört -- auf der Nominationsliste für den Schweizer Filmpreis.
Roman Kilchsperger: Der Mann kam, moderierte -- und siegte. Vom Senkrechtstarter zum Dauerbrenner.
Tamara Sedmak: Die Sat-1-Wetterfee auf dem Karrierehoch. Perfekte Moderation, sexy Look und eine Ausstrahlung, die jedem Tief den Garaus macht.
Ueli Schmezer: Neben dem "Kassensturz" erhielt er eine Musik-Show und ist zudem als Reporter für "SF Spezial" unterwegs. Mal bissig, mal nett -- ein absoluter Profi.
Chris von Rohr: Das Multitalent hat "Music Star" mit seiner frechen Juroren-Schnauze den Stempel aufgedrückt.
Anna Maier: Sie wurde zur Nachfolgerin von Susanne Kunz gewählt. "Eiger, Mönch & Maier" -- die 27-Jährige auf dem Gipfel des Erfolges.
Verlierer
Stephan Klapproth: 2004 wurde sein unsägliches "Quiz today" eingestellt und Klapproth durfte den unglücklichen Seitensprung in die TV-Unterhaltung beenden.
Daniela Biedermann: "Burn out" hiess die offizielle Erklärung für den Abgang der "Puls"-Moderatorin. So oder so -- er war überfällig. Ihr Name war Programm.
Piero Esteriore: "Zero Points" für seinen Eurosong. Keiner musste 2004 mehr Haare lassen als der Coiffeur aus Laufen.
Klaus Vieli: Der "10 vor 10"-Chef setzte auf knalligen Boulevard. Dabei unterliefen der Redaktion immer mehr handwerkliche Fehler. Am Ende nahm Vieli den Hut.
Fritz Reimann: Der US-Korrespondent war auch im Wahljahr eine Fehlbesetzung. 2005 wird Reimann endlich abgelöst.
U1 TV-Station: Dümmlichstes Reality-TV und unsägliche Talks. Tiefer als das Niveau waren nur noch die Quoten.

