Dietrich Berg wird neuer Verlagsleiter der Blick-Gruppe. Er übernimmt ab 15. November die Leitung von Zeitungschef Bernhard Weissberg, der den Verlag interimistisch geführt hatte. Berg war zuvor unter anderem Verlagsleiter des Tages-Anzeiger in Zürich.
Neue Organisation
Der Blick-Verlag richtet sich noch konsequenter auf seine Anzeigenkunden aus, wie es in einer Mitteilung heisst. Durch den Abbau von Stellen in der Produktion und im Innendienst könnten zusätzliche Stellen an der Verkaufsfront geschaffen werden. Insgesamt sind von der Reorganisation neun Mitarbeiter betroffen. Die Stellen werden durch Frühpensionierungen und Kündigungen abgeschafft, wie Ringier-Sprecher Marco Castellaneta auf Nachfrage von "persoenlich.com" sagt. Es entstehen zusätzliche 180 Stellenprozent. Da die Anforderungsprofile der abgeschafften und der neugeschaffenen Stellen anders sind, werden neue Mitarbeiter eingestellt, so Castellaneta weiter. Die Anzeigenabteilung ist neu in drei Gruppen aufgegliedert, eine neue Abteilung werde auf die individuellen Kundenwünsche eingehen.
Alle Kunden-Service-Abteilungen unterstehen neu Daniel Schönmann. Anzeigenleiter bleibt wie bisher Mario Cecchin. Karin Rüeger-Graf trägt weiterhin die Verantwortung für die Kommunikation und den Lesermarkt. Der gesamte Rubrikenmarkt wird zu Blick Online ausgelagert und neu unter der Gesamtleitung von Bernhard Wüthrich stehen.
Bruttoanzeigenpreis wird gesenkt
Blick senkt seinen Bruttoanzeigenpreis um 10 Prozent. Gleichzeitig werde auch die Beraterkommission/JUP von 15 auf 5 Prozent verringert und damit den im Markt üblichen Bedingungen angepasst, wie weiter mitgeteilt wird. Mengenrabatte werden neu nach den Buchungen bei Blick und SonntagsBlick zusammen berechnet. Zudem werden die Standardformate auf die gängigsten reduziert, um die Tarifstruktur möglichst transparent und einfach zu halten. Der Anzeigentarif des SonntagsBlick bleibe in seinen wesentlichen Positionen unverändert.

