Kommenden Montag tagt der Verwaltungsrat der SRG Deutschschweiz. Traktandiert ist dabei auch die Nachfolge von Walter Rüegg als Direktor von Radio DRS. Dies bestätigt VR-Präsident Viktor Baumeler gegenüber dem "Tages-Anzeiger". Eigentlich hätte Rüegg bis zum Sommer 2010 im Amt bleiben sollen -- ein Jahr über das ordentliche Pensionsalter hinaus. Nun trete Rüegg nach den Wirren um die Fusion von Radio und TV aber früher als geplant zurück, so der "Tagi".
Aufgrund der Aussagen von Insidern sei das Rennen um den Posten als neuer Radiodirektor aber fast schon gelaufen, schreibt der "Tagi". So sei für die Nachfolge erst ein Kandidat evaluiert worden: Iso Rechsteiner, der bisherige Stellvertretter von Rüegg. Laut "Tagi" tritt Rüegg per Juni 2009 zurück, um es Rechsteiner zu ermöglichen, bei den anstehenden Umwälzungen der Fusion die Interessen von Radio DRS gegenüber dem Schweizer Fernsehen langfristig zu waren.
Am Montag wird der Verwaltungsrat der SRG Deutschschweiz nicht nur über den neuen Radiodirektor diskutieren. Es steht auch die Wahl eines Projektleiters für die Zusammenführung von Radio und TV in der Deutschschweiz auf der Traktandenliste. Laut "Tagi" wird Bernard Cathomas, seit diesem Monat als Direktor von Radio e Televisiun Romantsch pensioniert, als Kronfavorit gehandelt.

Walter Rüegg, Direktor Radio DRS.

