07.05.2022

SRG Bern Freiburg Wallis

Drei neue Mitglieder im Vorstand

Heidi Schläppi, Hannes Rettenmund und Christian Gasser sind am Samstag in Biel an der GV in das Gremium gewählt worden.
SRG Bern Freiburg Wallis: Drei neue Mitglieder im Vorstand
Sind an der Generalversammlung der SRG Bern Freiburg Wallis in den Vorstand gewählt worden (v.l.): Hannes Rettenmund, Heidi Schläppi und Christian Gasser. (Bilder: SRG)

Die SRG Bern Freiburg Wallis hat gemäss einer Mitteilung drei neue Mitglieder im 11-köpfigen Vorstand: Heidi Schläppi, Hannes Rettenmund und Christian Gasser. Heidi Schläppi ist Gemeinderätin von Wilderswil, Mitglied der SVP und arbeitet als Leiterin Firmenkunden und Mitglied der Bankleitung bei der Raiffeisenbank Region Haslital-Brienz. Hannes Rettenmund ist seit 8 Jahren Mitglied der Programmkommission der SRG Bern Freiburg Wallis, Mitglied der SP und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Generalsekretariat der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün der Stadt Bern. Christian Gasser ist Mitglied des Vorstandes der SRG Wallis und Fraktionschef der SVP Oberwallis im Grossen Rat des Kantons Wallis. Er arbeitet als stellvertretender Leiter Filialen Wallis der Firma Bouygues E&S Intec Schweiz.   

Die drei neuen Vorstandsmitglieder wurden ohne Gegenstimme für den Rest der Amtszeit bis 2024 gewählt, wie es weiter heisst. Sie ersetzen Mirjam Veglio, Myriam Stucki und Asella Imhasly. Veglio war seit rund zehn Jahren im Vorstand und seit 2016 zuständig für die Finanzen der SRG Bern Freiburg Wallis. «Sie hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Finanzen der Genossenschaft im Lot sind», heisst es in der Mitteilung. Stucki wurde vor einem Jahr, Imhasly vor zwei Jahren in den Vorstand gewählt. Das «grosse Engagement» der drei abtretenden Vorstandsmitglieder wurde an der Generalversammlung «herzlich verdankt».   

Nathalie Wappler gab Einblicke in «SRF 2024» 

Im vergangenen Jahr hat sich die SRG Bern Freiburg Wallis laut eigenen Angaben «verstärkt medienpolitisch engagiert», etwa bei der Revision des Informationsgesetzes des Kantons Bern, das derzeit im Grossen Rat beraten wird. «Der beschleunigte Medienwandel und die Finanzierungskrise des Journalismus betrifft auch die SRG», lässt sich Vorstandspräsident Philipp Schori in der Mitteilung zitieren. Er kündigte an, diesen medienpolitischen Schwerpunkt weiterzuführen: «Journalismus ist zu wichtig für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie, als dass wir uns nicht für ihn einsetzen sollten, und die Herausforderungen werden in Zukunft nicht kleiner.»  

wappler

Nathalie Wappler, Direktorin von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und stellvertretende Generaldirektorin der SRG, erklärte gemäss Mitteilung in ihrer Rede den «fundamentalen Umbau» von SRF, der derzeit mit dem Projekt «SRF 2024» im Gang ist: «Wir wollen ein Medienhaus für alle sein. Deshalb muss es uns kümmern, wenn wir einen wichtigen Teil der Bevölkerung kaum mehr erreichen.» Ein wichtiges Ziel des Transformationsprojekts sei es, die Angebote künftig besser auf die jüngeren Nutzerinnen und Nutzer auszurichten. Sie habe in der Fragerunde auch den Verzicht auf gewisse Sendungen verteidigt, um neue Kanäle und Formate zu schaffen. (pd/tim)



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