19.03.2009

WEMF

Einbruch bei den Presseinseraten im Februar

Wirtschaftstitel verlieren fast die Hälfte gegenüber dem Vorjahr.

Die Schweizer Presse hat im Februar deutlich weniger Inserateeinnahmen erzielt. Diese schrumpften im Vergleich zum Vorjahresmonat um 25,4 Prozent auf 120,5 Mio. Franken, wie die WEMF AG für Werbemedienforschung am Donnerstag mitteilte.

Alle Inseratekategorien entwickelten sich rückläufig. Die Spanne reicht von -45,9 Prozent bei den Stellenanzeigen (17,1 Mio. Franken) bis hin zu -19,4 Prozent bei den kommerziellen und übrigen Anzeigen (91,7 Mio. Franken).

Keine der Printmediengattungen legte zu. Den stärksten prozentualen Rückgang verzeichnete die Finanz- und Wirtschaftspresse, deren Inserateeinnahmen um 45,1 Prozent auf 3,2 Mio. Fr. schrumpften. Gefolgt wurde sie von der Sonntags- (-28,8 Prozent auf 10,7 Mio.) und der Tagespresse (-28,1 Prozent auf 70,4 Mio.). Den geringsten Rückgang verzeichnete die Regionale Wochenpresse (-11,2 Prozent). (sda)


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