19.06.2009

SRG

Einstellung von Video on demand wird geprüft

Probelauf war nicht erfolgreich.

Vor zwei Jahren hat die SRG ihren Video-on-Demand-Service am Filmfestival Locarno lanciert und angekündigt, man wolle die Videothek für Schweizer Filme werden. Der Probelauf von August 2007 bis Ende 2008 war aber nicht erfolgreich. Nur gerade 763 Vermietungen wurden erzielt, wie Patrizia Pesko von der Abteilung TV-Angelegenheiten der SRG gegenüber der "Mittelland Zeitung" sagte. Das sind weniger als zwei Downloads pro Tag.

Weil der Service auch noch zahlreiche technische Mängel hat und schlecht beworben wurde, prüft die SRG nun eine Einstellung. "Wir bräuchten für die Optimierung mehr Mittel, aber das ist nicht möglich, weil wir sparen müssen", sagt Alberto Chollet von der SRG-Generaldirektion der MZ. Er muss in den nächsten zwei Wochen Generaldirektor Armin Walpen einen Vorschlag für die Zukunft machen. "Wir prüfen, ob VoD wirklich eine unserer Prioritäten sein soll oder ob wir uns nicht besser auf die Filmproduktion konzentrieren."


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