13.11.2009

Google

Enttäuschung über Thürs Entscheidung

Google hält es für unnötig vor Gericht zu gehen.

Google bedauert die Entscheidung des Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten Hanspeter Thür, sein Anliegen an das Bundesverwaltungsgerichts zu ziehen. Der Internet-Konzern kündigte an, jede Klage energisch anzufechten. Google halte es für unnötig vor Gericht zu gehen, heisst es in einer Stellungnahme vom Freitag. "Wir glauben, dass Street View vollständig legal ist", wird Peter Fleischer von Google zitiert. Fischer ist beim Internet-Konzern für Datenschutzfragen zuständig.

Wo von Thür gewünscht, habe Google Massnahmen vorgeschlagen, um die Technologie zum Schutz der Privatsphäre zu verstärken und jegliche Bedenken auszuräumen, sagte Fleischer. Die heutige Entscheidung sei deshalb bedauerlich und deute darauf hin, dass sich Thür nicht auf Googles Lösungsvorschläge einlassen wolle. Google wies in der Mitteilung darauf hin, dass sich Street View in der Schweiz einer grossen Beliebtheit erfreue. Dies habe eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest von Mitte Oktober 2009 ergeben. (sda)


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