20.05.2010

Ernst Mühlemann Journalistenpreis

Eric Hoesli gewürdigt

Publizistischer Direktor der Edipresse für Arbeit geehrt.

Der jährlich verliehene Journalistenpreis des Kooperations-Rates Schweiz|Russland wird 2010 im Gedenken an den Ex-Nationalrat und Vizepräsidenten des Kooperations-Rats Ernst-Mühlemann vergeben. Die diesjährigen Preisträger des Ernst-Mühlemann Journalistenpreises sind der Schweizer Eric Hoesli, publizistischer Direktor der Edipresse, und Mikhail Gusman, erster stellvertretender Chefredaktor der Nachrichtenagentur ITAR-TASS (Moskau).

Am 12. Mai 2010 hat in der Schweizer Botschaft in Moskau im Beisein von Medien- und Wirtschaftskreisen sowie von solch namhafter Vertreter der russischen und schweizerischen Politik, wie Evgeny Primakov, Premierminister a.D. und alt Bundesrat Flavio Cotti, die Verleihung des diesjährigen Journalistenpreises des Kooperations-Rates Schweiz-Russland stattgefunden. In diesem Jahr hat die Jury, die von Kooperations-Rat Vorstandsmitglied Beatrice Tschanz präsidiert wird, zwei Journalisten ausgezeichnet, die durch ihre journalistische Arbeit auf beiden Seiten wesentlich zu einem besseren Verständnis zwischen der Schweiz und Russland beigetragen haben.

Der Schweizer Journalist Eric Hoesli, publizistischer Direktor bei Edipresse, ist ein tief bewanderter Russlandkenner. Sein unermüdliches Engagement für journalistische Qualität und offenen, kritischen Diskurs, sein Respekt der Meinungsvielfalt und seine gründliche Recherche haben ihm nicht nur national sondern auch international einen herausragenden Ruf eingetragen. Gerade deswegen gehört er zum Kreis jener westlichen Opinion Leaders, die jedes Jahr verschiedene russische Politiker persönlich treffen - Putin, Medwedew, den Aussen-, Verteidigungs- oder den Wirtschaftsminister.

Mikhail Gusman wurde in Baku, Republik Aserbaidschan geboren. Ein Vollblutsjournalist, der ein neues Format der Berichterstattung erfolgreich einführte: die Sendung „Die Formel der Macht“, eine Interview-Reihe mit beinahe 160 Staats- und Regierungschefs dieser Welt. Barak Obama stand ihm schon Red und Antwort, aber auch bis heute vier Schweizer Bundespräsidenten.


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