04.02.2005

"MusicStar"

Experten-Balsam für die Juroren-Seele

Sendung ein "soziokulturelles Projekt".

"MusicStar" musste im Schweizer Blätterwald schon einige negative Kritik einstecken. Vor allem Mia Aegerter, Chris von Rohr und Detlef D! Soost wurden von der Medien-Jury nicht immer mit Samthandschuhen angefasst. Da muss es Balsam für die Juroren-Seele sein, dass nun von fachkundiger Seite Unterstützung kommt.

Grischa Asagaroff, Regisseur und künstlerischer Betriebsdirektor des Zürcher Opernhauses, Gabriela Kaegi, Musikredaktorin bei DRS 2 und Musikkritiker Werner Pfister finden die Jury sehr gut, wie der Tages-Anzeiger berichtet. Kaegi gefällt vor allem Chris von Rohr, der "moderat und treffend" urteile. Pfister schätzt an ihm, dass er "sachbezogen spricht und Titel und Interpret als Einheit betrachtet".

Die drei Experten finden "MusicStar" nützlich. Kaegi sieht gar ein "soziokulturelles Projekt" in der Sendung: "Junge Leute outen sich mit ihrer Passion fürs Singen -- was kann man sich noch mehr wünschen?" Pfister ist "MusicStar" dankbar, dass "jungen Männern, die ja nicht gern Gefühle zeigen, gute neue Rollenmuster" vorgeführt werden.


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