Mit 321 000 Zuschauern erreichte Roger Federer bei seinem dritten Wimbledon-Sieg eine respektable TV-Quote, aber ein Strassenfeger war der Final am heissen Juli-Sonntag nicht. Immerhin erwiesen ihm 461'000 (53,2 Prozent Marktanteil) bei der Siegerehrung die Reverenz.
Mit 321'000 sahen genau gleich viele Tennis-Fans die Übertragung vom Fernsehen DRS wie im Jahr 2004 gegen den gleichen Gegner Andy Roddick. Damals war aber der Marktanteil mit 37,1 Prozent gegenüber 39,0 Prozent minim tiefer. Schwache Resonanz lösten indessen die beiden Wochentagsspiele im Viertel- und Halbfinal gegen Fernando Gonzales und Lleyton Hewitt aus, die lediglich 99'000 und 135'000 Personen anzulocken vermochten.

