01.05.2003

Comedia

Forderungskatalog zum Tag der Pressefreiheit

Berichterstattung von "eingebetteten" JournalistInnen kritisiert.

Die Internationale Föderation der Journalistinnen und Journalisten (IFJ) und ihre Mitgliedsorganisationen wie comedia prangern jedes Jahr zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai Verstösse gegen dieses demokratisch verbriefte Grundrecht an. Der jüngste Krieg im Irak, insbesondere die Beschiessung des Medienzentrums im Palestine-Hotel in Bagdad durch amerikanische Truppen, habe gezeigt, dass Medienschaffende in Kriegs- und Krisengebieten der Willkür von Kriegsparteien nach wie vor schutzlos ausgeliefert seien, wie comedia in ihrer diesjährigen Stellungnahme schreibt. Sie begrüsse daher die von der Internationalen JournalistInnen Föderation (IFJ) mitgetragene Lancierung des International News Safety Institutes in Brüssel.

In der im jüngsten Irak-Krieg verbreiteten Berichterstattung von "eingebetteten" JournalistInnen sieht comedia ferner eine zunehmende Gefahr für die Unabhängigkeit von Medienschaffenden und damit eine Bedrohung der Pressefreiheit. Medienschaffende würden damit immer mehr zum Hilfspersonal für die Propaganda-Einheiten der Militärs degradiert.


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