03.09.2009

Mittelamerika

Fotoreporter Christian Poveda in El Salvador ermordet

54-jähriger Reporter arbeitete für die "New York Times" und "Le Monde".

Der spanisch-französische Fotoreporter und Dokumentarfilmer Christian Poveda ist El Salvador in Mittelamerika ermordet worden. Seine Leiche wurde im Norden des mittelamerikanischen Landes mit mehreren Kopfschüssen in der Nähe seines Autos gefunden. Der 54-jährige Reporter habe in den Vororten von La Campanera gedreht, die von Banden beherrscht werden, und sei offenbar auf dem Rückweg getötet worden, teilte die salvadorianische Polizei am Mittwoch (Ortszeit) mit. Er habe mehrere Kopfschüsse erlitten.

El Salvadors Staatschef Mauricio Funes äusserte sich "bestürzt" über den Mord und rief die Behörden auf, die Täter zu finden und vor Gericht zu bringen. Der aus Spanien stammende Fotoreporter hatte für namhafte Medien wie die US-Zeitung "New York Times", die französische Tageszeitung "Le Monde" und das deutsche Nachrichtenmagazin "Stern" gearbeitet. Sein neuester Film "La Vida Loca" berichtet über Banden in San Salvador. (sda)


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