Vergangene Woche lief die Satire-Serie "Stuckrad bei den Schweizern" aus. Für Kurt Felix der Anlass, in seiner Kolumne in der Schweizer Illustrierten ein Hohelied auf den vom Schweizer Fernsehen verpflichteten Jungliteraten anzustimmen. "Die Sendereihe war kein harmloses elektronisches Kasperlitheater, sondern Realsatire für Fortschrittene." Doch nicht genug des Lobes: "Er stapfte in Selbstgesprächen und Halbschuhen über die nassen Wiesenmatten und kultivierte mit Zwischentönen den höheren Blödsinn. Irgendwann, ich wage zu prophezeien, wird er Nachfolger von Harald Schmidt."
Auch über seinen Arbeitgeber SF DRS, für den er die "Retroshow" konzipiert, äussert sich Felix in seiner TV-Kolumne betont wohlwollend: Er hält den Entscheid für mutig, den Wortkünstler Stuckrad-Barre für die SF-DRS-Serie zu verpflichten, denn seine Satire-Attacken seien -- aus eigener Erfahrung -- unberechenbar.

