Die Westschweizer Zeitung L'Hebdo hat während dreier Monate eine Wohnung in einem Vorort von Paris gemietet. Verschiedene Reporter sollten so über den Alltag der Banlieue-Bewohner berichten, wie die Mittellandzeitung (MZ) schreibt. Herausgekommen sind ungewönliche Personenporträts.
Doch ein Journalist hatte Glück: Er bekam Besuch von Anwohnern. Zuerst von einem Einzelnen, einige Minuten später von mehreren. Ein vermummter Mann sprayt Tränengas in den kleinen Raum. Der Journalist schreit und versucht die Türe zu schliessen. Bald lassen die Täter von ihm ab. Was sie wollten, weiss er nicht. Er rätselt, ob sie es auf seinen Computer abgesehen haben oder auf seine Reportagen. Der Journalist kam mit ein paar Prellungen davon. Doch die Angst verlasse ihn nicht mehr, sagt er gegenüber der MZ.

