16 Tage lang berichtete das Schweizer Fernsehen mit einem Grossaufgebot an Moderatoren und Kommentatoren von den Winterspielen in Turin. Wer moderierte golden? Wer redete nur Blech? Das Schweizer Fernseh-Magazin TV-Star verleiht in seiner neusten Ausgabe Edelmetall, olympische Diplome und Schelte an das Schweizer TV-Team.
Das Podest
Gold für Simon Enzler: Die schrulligen Kommentare des Appenzeller Kabarettisten waren ein witziger und unterhaltsamer Kontrapunkt zur sportlichen Action.
Silber für Luzia Ebnöther: Führte mit ihrem Fachwissen souverän über den Curling-Rink und wischte alle allfälligen Bedenken weg. Jede Analyse lag "shot" im Haus.
Bronze für Jann Billeter: Seine Lockerheit und sein Schalk waren top, da sieht man auch mal über kleine Formschwankungen bei den Zielrauminterviews hinweg.
Olympische Diplome
4. Stefan Wagner: Der Pullovermann von "Pronto Torino" war stets im Bild und wirkte gelöst wie selten. Einziger Missgriff: der in den Kleiderschrank. 5. Matthias Hüppi: Der Fels in den Bergen von Sestriere. Solide und fast immer auf der Ideallinie. Mit seinem "Schatten" Bernhard Russi ein sicherer Wert. 6. Regula Späni: Die Studio-Moderatorin spielte sich mit den Livekommentatoren gekonnt die Bälle zu. Nur beim Styling schimmerte kein olympischer Glanz durch.
7. Beni Thurnheer: Der Curling-Neuling war nicht immer auf der Höhe des Geschehens, machte dies aber mit Witz und naivem Charme wett. Fast schon eine Parodie. 8. Stefan Bürer: Sachlich verhalten ist besser als übereuphorisch. Doch ein wenig mehr Emotionen bei unseren Snowboard-Goldstars hätte gut getan.
Disqualifiziert

