29.01.2009

Bern

Gratiszeitungen dürfen Boxen weiterhin aufstellen

Konzession aber bis Ende Jahr befristet.

Die Herausgeber der Gratiszeitungen dürfen vorerst bis Ende 2009 weiterhin ihre Verteilboxen in der Stadt Bern aufstellen. Der Gemeinderat hat die Sondernutzungskonzession aber befristet, weil das Abfallproblem noch ungelöst ist.

Die Verlage können gegen eine Konzessionsgebühr von 500 Franken pro Box an je 80 Standorten in Bern ihre Boxen auf öffentlichem Grund aufstellen, wie die Stadt Bern am Donnerstag mitteilte. Alle betroffenen Verlage erhalten gleich viele Standorte. Diese Lösung sei an einem Runden Tisch mit den Verlegern erzielt worden, heisst es weiter. Diese hätten vor allem Gleichbehandlung und Wirtschaftsfreiheit gefordert, was mit der Regelung nun erfüllt sei.

Nötig wurden die Gespräche, nachdem die Zahl der in Bern angebotenen Gratisblätter innerhalb zweier Jahre von einem auf vier gestiegen ist. Mittlerweile buhlen "20 Minuten", "News", ".ch" und "Blick am Abend" um die Gunst der Leserschaft. Die bisher erzielten Vereinbarungen seien ein "Zwischenergebnis auf dem Weg zu einer für die Stadt Bern kostendeckenden Gesamtlösung", heisst es. Die Verhandlungen mit den Verlegern werden weitergeführt. Die Ergebnisse sollen dann in die Sondernutzungskonzession für 2010 einfliessen. (sda)


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