Zum Auftakt des Jubiläums-Jahr wurde das Grischa-Postauto im neuen Lock getaucht. Vor 15 Jahren nahm die Geschichte um den Bündner Privatsender seinen Lauf: Die damalige Schweizerische Bankgesellschaft, die gerade Jubiläum feierte, ermöglichte das Radioprojekt. Am 12. Juli 87 war bereits wieder Schluss -- vorerst. Die Bündner Zeitung schrieb damals: "Hoffentlich haben sie gefühlt, dass wir oft mitleiden durften. Und das tut man nur für gute Freunde". Kurzum: Radio Grischa war Gesprächsthema. Grundtenor: "Macht weiter."
Bereits Ende August 1987 ging ein Konzessionsgesuch für ein 24-Stunden-Vollprogramm nach Bern, mitsamt 7000 "pro Radio Grischa-Unterschriften". Nach einer kurzen Wartephase folgte grünes Licht aus Bern. Am 8. Dezember 1987 startete das Programm von Radio Grischa.
15 Jahre später begeistert Radio Grischa gemäss eigenen Angaben täglich rund 150'000 Hörer und Hörerinnen. Ein stattlicher Anteil davon sind Feriengäste aus dem In- und Ausland. Dies war für den privaten Radiosender Grund genug, das Sujet zur Beschriftung eines Postautos dem Tourismus zu widmen. Eine Vielzahl von Grischa-Böckli zieren die Fronten des stattlichen Postautos. Damit symbolisiert Radio Grischa einerseits den Steinbock im Logo des Privatsenders, andererseits die Zugehörigkeit zum Kanton Graubünden.

