In der HandelsZeitung-Wahl zum "Unternehmer des Jahres 2004, durchgeführt unter 203 Wirtschaftsjournalisten der Schweiz, vereint der Geberit-Chef Günter F. Kelm mit 47 Punkten am meisten Stimmen. Der bisherige CEO und VR-Delegierte der Sanitärtechnikfirma Geberit wird damit für seine herausragenden Managementleistungen beim Wandel vom Familienunternehmen zur international tätigen börsenkotierten Firma mit hoher Innovationsrate und starkem Gewinnwachstum ausgezeichnet.
"Die fünf Spitzenplätze der diesjährigen HandelsZeitung-Wahl des Unternehmers des Jahres gehen für einmal nicht an Top-Manager von SMI-Unternehmen, sondern ausnahmslos an Führungskräfte von mittelgrossen Schweizer Firmen, sagt Martin Spieler, Chefredaktor der HandelsZeitung. "Damit rückt zu Recht die solide Leistung vieler zum Teil noch familienverwurzelter Firmen der Schweiz stärker in den Vordergrund.
Auf Platz zwei folgt Ernst Tanner. Der Präsident und VR-Delegierte von Lindt & Sprüngli hat innert elf Jahren den Schokoladenkonzern zu einem praktisch schuldenfreien Vorzeigeunternehmen gemacht, den Umsatz mehr als verdoppelt und den Firmenwert fast verachtfacht. Aufsteiger des Jahres 2004 ist Peter Spuhler, der CEO und Inhaber von Stadler Rail. Der SVP-Nationalrat und UBS-Verwaltungsrat holte 41 Punkte. Damit wird er für sein Engagement als Industrieunternehmer, der Arbeitsplätze rettete und neue Stellen schaffte, geehrt.
Den 4. Platz auf der Rangliste teilen sich Willy Michel und Edgar Oehler. Beide erreichten 37 Punkte. Nachdem er 1996 die Disetronic an die Börse gebracht hatte, wagte Willy Michel im September 2004 mit seiner Medizinaltechnikfirma Ypsomed erneut ein IPO. Edgar Oehler hat in diesem Jahr mit der Arbonia Forster stark expandiert, indem er den Küchenbauer Piatti und den Fensterproduzenten Ego Kiefer übernahm.

