06.12.2009

Radio Munot

Haymo Empl wieder am Mikrofon

Autor übernimmt Moderationsleitung in Schaffhausen.

Der Buchautor Haymo Empl ("Milzbrand", "Belladonna" und "Attila") arbeitet wieder für ein elektronisches Medium. Der 38-Jährige ist neuer Moderationsleiter bei Radio Munot. Die Stelle wurde beim Schaffhauser Sender ganz neu geschaffen. Bisher war Radio Munot stark politisch und redaktionslastig. Zum Teil haben auch Redaktorinnen und Redaktoren das Unterhaltungsprogramm moderiert. Ab 2010 wird Empl den Moderationsanteil des Senders ausbauen. Weiter soll auch eine neue Morgensendung auf die Beine gestellt werden, wie Empl gegenüber "persoenlich.com" ausführt: "Ich erstelle derzeit die Moderationsrichtlinien und halte sie in einem Moderationshandbuch fest."

Empl will sich bei Munot für mehr Boulevard einsetzen. "Durch die Neuausrichtung des Radios habe ich eine beinahe unbegrenzte Spielwiese auf welcher ich mich austoben kann", freut sich der Winterthurer. "Die Schaffhauser sind erstaunlich offen und kooperativ, das Team zieht mit und freut sich auf die Programmänderungen." Schaffhausen sei fernab vom hektischen, teilweise verbissenen Konkurrenzkampf der Zürcher Privatradios, welche primär als genormte Unterhalter fungieren würden. "Hier bei Radio Munot wird gearbeitet und nicht geellböglet."

Im nächsten Jahr wird der frühere TV-Mann ungefähr zehn Leute führen. Zurzeit ist Haymo Empl auch daran neue Titel ins Musikprogramm aufzunehmen. Ab Januar wird der Journalist an drei Tagen auch selber den Morgen moderieren. Das neue Munot-Morgenprogramm soll den Zuhörern "mehr Service, Unterhaltung und Lifestyle bieten". Die Hörer sollen zudem vermehrt in den Programmablauf mit einbezogen werden.

Angefangen hat der Buchautor seine Medienkarriere bei Radio Top. Nach Abstechern zu Radio Z und Tele 24 war er auch auf Star TV zu sehen. Danach wurde Haymo Empl mit einem Mandat für die Realisation der Sendung "Wohnduell" auf TV3 beauftragt. Vor seinem Start bei Radio Munot war er freier Journalist unter anderem für den "Tages-Anzeiger" und den "Blick".


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