12.03.2022

Ringier

Heinz Günthardt wird Tennisexperte

Der 63-Jährige ist neu für die Blick-Gruppe tätig. In Kolumnen und Videokommentaren nimmt er das aktuelle Tennisgeschehen unter die Lupe. «Ich erachte es als echtes Privileg», so Günthardt.
Ringier: Heinz Günthardt wird Tennisexperte
Ein Ass für die Blick-Gruppe: Heinz Günthardt wird Tennisexperte. (Bild: Blick/Sven Thomann)

Heinz Günthardt wird Tennisexperte im Sportressort der Blick-Gruppe und ab sofort in Kolumnen und Videokommentaren das aktuelle Tennisgeschehen unter die Lupe nehmen, wie es in einer Mitteilung vom späten Freitagabend heisst.

Der zweifache Grand-Slam-Sieger im Doppel arbeitete nach seiner Profikarriere als Trainer von Weltklasse-Spielerinnen wie Steffi Graf oder Ana Ivanovic. Dazu kommentierte er während mehr als 20 Jahren Tennisübertragungen bei SRF – wofür er zusammen mit seinem Kollegen Stefan Bürer auch als Sportjournalist des Jahres ausgezeichnet wurde.

Nun freut sich Günthardt auf seine neue Aufgabe bei der Blick-Gruppe: «Ich habe es immer als Herausforderung empfunden, als Kolumnist zu arbeiten. Und wenn man das zusammen mit der hervorragenden Blick-Sportredaktion machen darf, erachte ich es als echtes Privileg.»

Blick-Sportchefin Steffi Buchli verspricht sich viel vom Neuzugang: «Seine Expertise ist beeindruckend, er kennt das Welttennis wie kein anderer. Durch seine Rolle als Coach ist Heinz ausserdem hautnah an der Schweizer Tenniszukunft.»

Neben seinem Engagement bei der Blick-Gruppe wird Günthardt weiterhin als Kommentator für den «Tennis Channel» und als Trainer des Schweizer Frauenteams im Billy Jean King Cup tätig sein.

Bei SRF hatte Günthardt im September seinen letzten Einsatz. SRF Sport entschied sich, das Kommentatorenteam im Tennis zu reduzieren (persoenlich.com berichtete). Die Absetzung sorgte für harsche Kritik. (pd/cbe)


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KOMMENTARE

Victor Brunner
12.03.2022 13:07 Uhr
Die Guten werden von SRF gefeuert, eingeschränkt oder gehen wegen den schlechten Arbeitsbedingungen. Die Privaten freuts. Heinz Günthardt ist Beispiel dafür. Geht das so weiter ist SRF nur noch beim Regiionalsport oder Grümpelturnier präsent. Auch noch beim Formel 1, da wird sogar das Training, Qualifying zu hohen Kosten übertragen, so verschleudert SRF ihre Mittel!
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