Vergangenes Wochenende erschien das erste SonntagsBlick-Magazin "Sie + Er". Geht es nach Peter Rothenbühler, Chefredaktor der Le Matin, ist der neuen Beilage die gleich kurze Lebensdauer wie dem "Foto-Blick" beschieden, wie er im Facts schreibt. "Sie + Er gleicht einem Reka-Check-Heftli" und komme daher wie "eine Sammlung von Flughunden aus der Stern-Redaktion". Damit meint er Artikel, die es übers Wochenende nicht in die aktuelle Ausgabe schaffen.
Rothenbühler findet das SoBli-Magazin "öde" "verquast" und "steril". Es strahle eine trostlose Ferne zum echten Leben aus. Den Grund sieht er bei den Zeitschriftenmacher. Sie + Er sei von ein paar "Has-beens der bundesrepublikanischen Presseszene zusammengeschustert" worden, "die kein Feeling für auflagenstarke, emotional geladene populäre Presse mitbringen und noch weniger für die sonntäglichen Lesebedürfnisse des Schweizer Publikums".

