Der französische Medien- und Unterhaltungskonzern Vivendi hat für das erste Quartal 2005 mit einem gewaltigen Gewinnsprung aufwarten können. So stieg der operative Gewinn des Unternehmens um 22 Prozent von 694 Mio. Euro im ersten Quartal des Vorjahres auf 877 Mio. Euro an. Die Umsätze stiegen um sieben Prozent von 4.39 Mrd. Euro auf 4.76 Mrd. Euro an. Der Nettogewinn konnte mehr als verdreifacht werden, er stieg von 166 Mio. Euro auf 502 Mio. Euro.
Die Segmente Musik und Computerspiele schrieben schwarze Zahlen. So erwirtschaftete die Universal Music Group (UMG) einen operativen Gewinn in Höhe von 36 Mio. Euro, im Vergleichsquartal erreichte das Unternehmen in dieser Sparte noch einen Verlust von elf Mio. Euro. Im vergangenen Jahr erst hatte Jean-Bernhard Levy, der Nachfolger des ehemaligen Konzernchefs Jean-Rene Fourtou, auf der Jahresversammlung der Vivendi-Aktionäre bekannt gegeben, dass die Musiksparte entgegen aller Erwartungen keinesfalls verkauft werden soll.

