Für Blogger, Facebook- und Twitter-Nutzer gelten künftig strengere Werberichtlinien. Die US-Regulatoren der Federal Trade Commission (FTC) haben ihre 30 Jahre alten Richtlinien überarbeitet und klarere Regeln für das Werben in der Blogosphäre aufgestellt. In Zukunft sind Blogger dazu verpflichtet, Anzeigen deutlich als solche zu kennzeichnen und offenzulegen, wenn beispielsweise Zahlungen für positive Produktbesprechungen erhalten oder Gratis-Artikel vergeben wurden. Wer sich nicht an die neuen Richtlinien hält, muss mit Strafen von bis zu 11.000 Dollar rechnen. Die überarbeiteten Werberegeln gelten darüber hinaus auch für Promis und Marktforschungsunternehmen.
Bisher waren Blogger in den USA nicht zur Kennzeichnung von Werbung verpflichtet, was vor allem bei Konsumentenschützern zu Kritik führte. Lange Zeit sei für Nutzer bzw. Verbraucher nicht klar ersichtlich gewesen, wenn Blog-Beiträge im Auftrag von Firmen veröffentlicht wurden und nicht der Information, sondern Werbezwecken dienten. (pte)

