17.05.2005

NYT

Internet-Contents zum Teil kostenpflichtig

Rückläufige Werbeumsätze der Printausgaben.

Die New York Times (NYT) will Teile ihres Contents im Internet kostenpflichtig machen. Wie der Verlag, der die gleichnamige Tageszeitung und den Boston Globe herausgibt, gestern, Pfingstmontag, mitteilte, wird das "TimeSelect" genannte Angebot ab September für eine jährliche Abo-Gebühr von 49.95 Dollar zu haben sein.

Mit den Einnahmen aus "TimeSelect" will das Unternehmen die rückläufigen Einnahmen bei den Werbeumsätzen der Printausgaben zumindest teilweise ausgleichen.

Mit ihrer Massnahme reiht sich die New York Times in eine Reihe von Qualitäts-Zeitungen wie Wall Street Journal oder Financial Times ein, die alle ihren Content bereits ganz oder teilweise kostenpflichtig gemacht haben. Bei der New York Times sollen in Zukunft die meisten Artikel weiterhin für alle User kostenlos zugänglich bleiben.

Kostenpflichtig werden sollen etwa Vorabberichte aus Sonderbeilagen, die Beiträge von 20 führenden Kolumnisten oder der Zugang zum Archiv. Dieses soll "TimeSelect"-Kunden anfangs bis zum Jahr 1980 offenstehen. Angedacht ist eine Ausweitung des Zugriffs auf die Ausgaben bis in die Fünfzigerjahre des 19. Jahrhunderts.


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