Die Firma Google hat am Mittwoch im Gespräch mit dem Eidg. Datenschutzbeauftragten Vorschläge zur Verbesserung des Online-Dienstes Street View präsentiert. So will die Firma künftig mehr Details über den Fahrplan der Aufnahmewagen bekanntgeben. Auch die Verwischungstechnologie in Street View werde man "deutlich verbessern", und zwar sowohl bei Nummernschildern als auch bei Gesichtern, sagte Peter Fleischer, Datenschutzbeauftragter von Google, am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Diese Verbesserungen würden innerhalb der nächsten Wochen umgesetzt.
Man sei ständig dabei, die verwendeten Algorhythmen zur Verwischung von Nummernschildern zu verbessern. Gegenwärtig seien diese auf EU-Nummernschilder ausgerichtet, doch werde man sie nun für die etwas kleineren Schweizer Schildern "umtrainieren". Gemäss Fleischer funktioniert die Verwischungstechnologie im Falle der Schweiz gegenwärtig in rund 98 Prozent aller Fälle. Dies hätten die in der vergangenen Woche durchgeführten Untersuchungen ergeben.
Der Internetkonzern ist überzeugt, dass Street View "vollkommen legal" und von hohem Nutzen für die Schweizer Bevölkerung sei. Man habe sehr hart gearbeitet, um die Wünsche des Schweizer Datenschützers zu erfüllen, die dieser nach Einführung des Internet-Tools Mitte August gestellt habe. (sda)

