24.08.2026

Todesfall

Jack Stark ist gestorben

Der Verstorbene gilt als Begründer des Schweizer People-Journalismus und war Pressechef von Udo Jürgens.
Todesfall: Jack Stark ist gestorben
Jack Stark in einer Aufnahme von 2006. (Bild: zVg/Rüffer & Rub)

Der 1936 geborene Jack Stark gilt als der Begründer des Schweizer People-Journalismus. Am 5. Februar dieses Jahres konnte er seinen 90. Geburtstag feiern. Stark arbeitete zu Beginn seiner Karriere unter dem Pseudonym «Chasseur» und war von 1965 bis 1967 als Gesellschaftsreporter beim noch jungen Blick angestellt. Dabei verfügte er über ein grosses Beziehungsnetz und kannte Stars wie Alfred Hitchcock, Grace Kelly und Romy Schneider. Zudem half er Paola Felix beim Start ihrer Schlagerkarriere.

Stark war auch Augenzeuge, als Mick Jagger der Einlass in einen Zürcher Nachtclub verweigert wurde. 1967 war der promovierte Jurist und Rechtsanwalt Mitgründer der TV-Zeitschrift Tele, die er während eines Jahrzehnts als Chefredaktor leitete. Ab 1978 amtete er während sieben Jahren als Pressechef von Udo Jürgens und arbeitete anschliessend als freier Journalist. Im April dieses Jahres besuchten Musiklegende Pepe Lienhard und Kommunikationsspezialist Heier Lämmler Jack Stark und feierten gemeinsam ihre runden Geburtstage (persoenlich.com berichtete). (ma)


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KOMMENTARE

Heier Lämmler
25.08.2026 11:41 Uhr
Lieber Jack Du wirst mir fehlen. Bis ins hohe Alter hast du dich immer mal wieder nach einem Mailing meines Pressebüros gemeldet. Als Pressechef von Udo Jürgens warst du einer meiner Vorgänger. Wir waren lange Jahre davor schon Weggefährten, ein gutes Team beim Entwickeln der Pressedienste MUSIK HEUTE, POPAGENDA oder CARMENSTRASSE, wie diese damals hiessen. Du warst in vielem ein Vorbild für mich. Ein versierter Journalist, empathisch und motivierend beim Redigieren. Ich bezeichnete dich noch später oft als «mein Lehrmeister». Die Anerkennung freute dich jedes Mal. Und wir hatten den gleichen Humor: Deiner war feiner. Ich bewahre ein schönes Gedenken an dich, lieber Jack Stark und bin dankbar für die gemeinsame Zeit und die vielen heiteren Momente, die wir miteinander teilen durften. Und ja, es freut mich nachgerade nochmals, dass ich im vergangenen Frühjahr nicht nur davon redete, ihn besuchen zu wollen, sondern es am vergangenen 1. April 2026 auch tat. Dass sich Pepe Lienhard spontan anschloss, war grossartig. Jack freute sich dermassen über den überraschenden Besuch und bekam Tränen. Schon das Terminfinden war lustig. «Machsch dänn aber am Mittwoch kei Seich, gäll Jack. Bisch dänn au dihei, wänn i lüüte», mahnte ich ihn am Telefon. «Es ist nämlich der 1. April.» Und wir lachten wie früher und wie zwei Spitzbuben. Jack fragend: «Wie soll ich denn davonlaufen? Ich kann ja kaum mehr laufen.» Und wieder schmunzelten wir beide. Lieber Jack, danke! Gute Reise. Seiner Frau Susanne, den Töchtern und ihren Kindern herzliches Beileid. Heier Lämmler
Harry Eggimann
24.08.2026 23:30 Uhr
Ich habe Jack Stark 1975 erlebt als er als Tele CR abgesägt wurde, sass oft in seinem Büro an der Wiesenstrasse als junger Spunt und lernte was Machtkämpfe waren. Ich gehörte zu den jungen Shooting Stars bei Ringiet und verstand noch nichts. Es waren die ersten lernreichen Erfahrungen für mich. Danke dir für deine Offenheit. Du warst ein toller Kerl.