13.06.2003

Comedia

Jahresabschluss mit "schwarzer Null"

Aber: "Wir brauchen nach wie vor etwa eine Million mehr, als wir einnehmen".

Obwohl ein Verlust von 266'000 Franken budgetiert war, weist die Mediengewerkschaft Comedia für 2002 einen leichten Überschuss von fast 8000 Franken aus. So konnte die Finanzverantwortliche Therese Fehlmann "eine schwarze Null" bekannt geben. Damit tragen die im Jahr 2000 beschlossenen Sanierungs-Massnahmen Früchte.

Zur ausgegelichenen Rechnung beigetragen hat ein striktes Kostenmanagement. Eine konsequente Berwirtschaftung der Mitglieder-Beiträge (Einführung des Mahnwesens) glich die Einbussen aufgrund sinkender Mitgliederzahlen aus. Auf der Einnahme-Seite schlugen Verwaltungskosten-Rückvergütungen (150'000 Franken) sowie Einnahmen aus Lehrmittelverkauf (60'000 Franken) und Weiterbildung (36'000 Franken) positiv zu Buche.

Die Zahlen dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass die Mediengewerkschaft von den Reserven zehrt: Seit dem Jahr 2000 werden im Hilfs- und Solidaritäts-Fond sowie im Kampf- und Aktions-Fond von Comedia keine Reserven gebildet, und nur dank Kostenumlagerung auf die bestehenden Fond -- der Hilfs-Fond weist einen Verlust von 372'000 Franken, der Kampf-Fond einen von 557'000 Franken aus -- sieht die Rechnung positiv aus.


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