12.01.2021

YouNews 2021

Jugendliche machen Nachrichten – trotz Corona

Die Pandemie stellt die Redaktionen und Jugendlichen vor Herausforderungen. Dennoch finden spannende Projekte mit Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Deutschschweiz statt.
YouNews 2021: Jugendliche machen Nachrichten – trotz Corona
«Kassensturz»-Sendebesprechung mit Moderator Ueli Schmezer, Chef ad interim Roger Müller, Produzent Philipp Odermatt und YouNews-Reporterin Simona Russo (v.l.). (Bild: SRF)

Ob bei der Oberbaselbieter «Volksstimme», beim «Thuner Tagblatt» oder beim Winterthurer Radio 4 TNG: In der laufenden Woche realisieren Schülerinnen und Schüler bei zahlreichen Medientiteln eigene journalistische Projekte. Die Schweizer Jugendmedienwoche YouNews führt bereits zum vierten Mal Jugendliche und Profis zusammen. 250 Schülerinnen und Schüler arbeiteten im letzten Jahr auf Redaktionen mit, schrieben Storys, drehten Video oder moderierten gar TV-Sendungen wie die «Arena» von SRF (persoenlich.com berichtete).

Andere Bedingungen als letztes Jahr

Dieses Jahr ist jedoch auch für YouNews anders, wie es in einer Mitteilung heisst. «Die Pandemie zwang uns, das Programm anzupassen und zu reduzieren», wird Michael Marti, einer der Initianten von YouNews und Mitglied der Chefredaktion der Redaktion Tamedia, in der Mitteilung zitiert. Die Jugendlichen, die diese Woche im Einsatz sind, tun dies unter strikter Einhaltung der Corona-Massnahmen. «Die Sicherheit aller hat erste Priorität», betont Franz Fischlin, YouNews-Mitinitiant und «Tagesschau»- Moderator.

Kein Bericht vom Lauberhorn-Rennen

Bereits zum zweiten Mal hätte ein Team von YouNewsReporterinnen für Tamedia, SRF und Ringier vom Lauberhorn-Rennen berichten sollen – die Veranstaltung wurde aber am Montag abgesagt (persoenlich.com berichtete). Aus Sicherheitsgründen verschoben wurde das Projekt des «ZüriTipp», die Redaktion wird wohl im Frühsommer mit einer Schulklasse ein Heft produzieren. Projekte mit kleinen Teams von Jugendlichen, beispielweise diejenigen der SRF-Formate «Kassensturz» oder «Einstein», können stattfinden.

Den aktuellen Schwierigkeiten beim Durchführen der Jugendwoche zum Trotz ist für die Medien und die Jungen ein Austausch wichtiger denn je. «Die letzten Monate mit der Infoflut zur Corona-Pandemie zeigen, wie bedeutend eine hohe Medienkompetenz ist», sagt Michael Marti. (pd/lom)



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