20.07.2010

Deutschland

Kartellwächter winken Fusion von ddp und AP durch

Unternehmen zu klein, als dass Fusion nachträglich geprüft werden müsse.

Das deutsche Kartellamt hat am Zusammenschluss der beiden Nachrichtenagenturen ddp und AP Deutschland nichts auszusetzen. "Die Fusion ist vom Umsatz her nicht hoch genug, um sie anmeldepflichtig zu machen", sagte ein Sprecher der Wettbewerbsbehörde am Dienstag. Die Unternehmen seien zusammen zu klein, als dass die Fusion nachträglich vom Kartellamt geprüft werden müsse, wie es die Konkurrenz-Agentur dpa gefordert hatte.

Die ddp-Eigentümer Peter Löw und Martin Vorderwülbecke hatten den deutschen AP- Dienst Ende 2009 für einen mittleren zweistelligen Millionen-Betrag übernommen und die fusionierte Agentur in DAPD ddp umbenannt. Die beiden Manager leiten in ihrem Hauptjob die Münchner Beteiligungsgesellschaft BluO. (sda)


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