Der Zusammenschluss der Mediengewerkschaft comedia, der Gewerkschaft Kommunikation (GeKo) und des Verbands des Personals öffentlicher Dienste (vpod) soll nicht weiterverfolgt werden, teilen die drei Institutionen gemeinsam mit. Die Projektsteuerung habe an der Sitzung vom Freitag, 13. März, beschlossen, den zuständigen Entscheidungsorganen der drei Gewerkschaften den Antrag zu stellen, das Fusionsprojekt nicht fortzusetzen.
Mit einer Projektskizze haben comedia, GeKo und vpod Ende Februar 2008 in ihren Organisationen die Idee eines Zusammenschlusses lanciert. Die inzwischen durchgeführte Vorprüfung ergab laut Mitteilung nun, dass die Strukturen und Bedürfnisse der drei Gewerkschaften mit insgesamt rund 85'000 Mitgliedern zu unterschiedlich sind.
Sowohl der Projektausschuss wie auch die massgebende Projektsteuerung kamen zum Resultat, dass mit der in Aussicht genommene Dreierfusion nicht die notwendigen und gewünschten Synergien für die Stärkung der Bewegung erzielt werden können.
Die Geschäftsleitungen von GeKo und comedia haben zudem vereinbart, den Zusammenschluss ihrer Organisationen weiter zu prüfen und ihren Leitungsgremien die Option einer Zweierfusion zu unterbreiten.

