09.01.2006

FIFA

Keine Einigung zwischen Blatter und den Verlegern

Arbeitsgruppe soll Differenzen beseitigen.

Am Montag Nachmittag empfing Sepp Blatter im FIFA-Hauptquartier am Sonnenberg eine Delegation der Weltorganisation der Zeitungsverleger WAN, darunter Vertreter der grössten globalen Nachrichtenagenturen AFP, AP, Reuters und Getty. Ebenfalls Teil der WAN-Delegation waren Hans Heinrich Coninx von der Tamedia, der auch als WAN-Vizepräsident amtet, sowie Daniel Kaczynski, Geschäftsführer der Schweizer Presse. Mit dem Treffen verband die WAN die Hoffnung, dass die FIFA ihre strengen Restriktionen bezüglich der WM-Berichterstattung fallen lasse.

Soweit allerdings kam es nicht, wie die beiden Parteien in einem gemeinsamen Communiqué mitteilten. Vielmehr wurde entschieden, eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, welche einige der Differenzen über die Art und Weise der Berichterstattung an der WM 06 lösen solle. Die FIFA lud die WAN überdies dazu ein, ihre Respräsentanten für das Media-Komitee zu nennen, welche sich um die Frage nach den Arbeitsbedingungen der Medien an FIFA-Anlässen kümmern sollen.


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