25.01.2010

SF

Konvergenz führt zu Stellenabbau im Supportbereich

Chefredaktor Hansruedi Schoch schichtet um.

Wie Hansruedi Schoch, der Chefredaktor des Schweizer Fernsehens, in einem Interview mit der Zeitung "Sonntag" sagt, werde das Konvergenz-Projekt etwa 30 Stellen kosten. Allerdings sollen diese Stellen dann in den Programmabteilungen wieder neu geschaffen werden. "Unsere Idee ist also, mehr Mittel für die Programme zu gewinnen", sagte Schoch.

SF ist daran, die Redaktionen neu zu organisieren. Bereits wurden die Redaktionen von "Tagesschau" und SF-Online zusammengelegt. Bald sollen auch "10 vor 10", "Schweiz aktuell" und "Tagesschau" näher zusammenrücken. "Die bessere Koordination wird uns helfen, eine grössere Vielfalt auf dem Sender zu haben, weil wir verhindern können, dass alle Redaktionen reflexartig gleich reagieren", so der der 44-Jährige Chefredaktor.

Zu den geplanten neuen Sendeformaten, einem Ausland-Magazin und einer wöchentlichen Talkshow, konnte Schoch noch nichts Konkretes ankündigen. Für ein Auslandsmagazin seien im Laufe der letzten Jahre diverse Konzepte entstanden. Was fehle sei jedoch der geeignete Sendeplatz und die nötige Finanzierung. Betreffend der Talkshow mache man sich derzeit Gedanken über einen Sendeplatz. "Sicher ist, dass diese Idee relativ schnell umsetzbar ist", meinte Schoch gegenüber dem "Sonntag".


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