In Bundesbern stossen die Konvergenzpläne mit der Zusammenlegung von Radio und Fernsehen auf Anklang. Medienminister Moritz Leuenberger ist laut UVEK-Sprecher André Simonazzi zufrieden. Die Beschlüsse des SRG-Verwaltungsrates begrüsst hat auch das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM in einer Stellungnahme.
Die Gewerkschafter des SSM aus der Westschweiz schlagen allerdings kritische Töne an. Sie bezeichnen das Projekt als "absurd und anachronistisch". Die Zusammenlegung von Radio und Fernsehen werde für Personal und Firma schwere Folgen haben, während die Wirtschaftlichkeit des Projekts zweifelhaft sei.
Gérard Tschopp, Direktor von Radio Suisse Romande (RSR), bezeichnete den Abbau von Stellen als unvermeidlich. Zunächst betroffen sei der logistische Bereich. Dort liessen sich am schnellsten Einsparungen vornehmen. (sda)

