Geplant war ein Streitgespräch zwischen Radio-1-Chef Roger Schawinski und Südostschweiz-Verleger Hanspeter Lebrument ("persoenlich.com" berichtete). Doch zu diesem wird es in nächster Zeit wohl nicht kommen. Am Montag teilte das Südostschweiz Radio Roger Schawinski per Mail mit: "Mit Ihrem Einspruch gegen unser Gesuch betreffend der Übergangsregelung beim BAKOM stehen wir wieder in einem laufenden Verfahren. In solch einem Fall ist es absolut unüblich, dass sich die jeweiligen Parteien zu einem öffentlichen Gespräch treffen. Verleger Hanspeter Lebrument stellt sich diesem Streitgespräch gerne, aber erst, wenn das BAKOM in dieser Sache entschieden hat und das Verfahren abgeschlossen ist." Zieht Schawinski seinen Einspruch zurück, sei Hanspeter Lebrument bereit, den 26. Januar als Termin einzuhalten.
Für Roger Schawinski ist der Rückzug unverständlich: "Es ist klar, dass sich Herr Lebrument unter fadenscheinigen Vorwänden einem Gespräch verweigert, zu dem er bereits seine Zustimmung gegeben hat, weil er sich von einer offenen Diskussion fürchtet." Der Radio-1-Chef erwartet nun, dass Lebrument zu seinem Wort steht.

