Die ARD-Intendanten haben am Dienstag weitere Massnahmen gegen Schleichwerbung beschlossen, um illegale Werbung für Produkte und Themen besser verhindern zu können.
Mit Blick auf Fälle von Schleichwerbung in den TV-Serien "Marienhof", "In aller Freundschaft" und "Tatort" einigten sich die Intendanten in Stuttgart unter anderem auf die Einrichtung einer Programmbeobachtungsstelle. Sie soll alle Vorabendsendungen nach Schleichwerbung durchsuchen und die zuständigen Redaktionen über Verdachtsmomente informieren.
Zudem wurden Produktionsverträge mit Blick auf das Schleichwerbeverbot schärfer formuliert und Vertragsstrafen angedroht. Unentgeltliche oder verbilligte Produktionsmittel dürften nur noch dann angenommen werden, wenn die journalistische Unabhängigkeit gewahrt bleibe.

