Die Bild-Zeitung hat dem Axel Springer Verlag in den ersten neun Monaten zu kräftigen Zuwächsen verholfen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) von Springer lag in diesem Zeitraum bereits bei 248,3 Mio. Euro, berichtet das Handelsblatt. Der Nettogewinn steigerte sich um 12, 5 Prozent auf rund 156,3 Mio. Euro. In den ersten neun Monaten habe Springer die Entwicklung im Print-Kerngeschäft mit Erfolg vorangetrieben und die Finanzkraft weiter gestärkt, so Vorstandschef Mathias Döpfner.
Wenn sich das Anzeigengeschäft auch künftig weiter nach oben hin entwickelt, rechnet der Medienkonzern mit der Fortsetzung des Wachstums. Die Bild-Zeitung mit rund 12 Mio. Lesern pro Ausgabe habe im Berichtszeitraum ihr bisher bestes Ergebnis erzielt. Aber auch die Übernahme des Fernsehsenders ProSieben Sat1 schreitet für Springer positiv voran. Inzwischen hält das Unternehmen rund 28,53 Prozent der ProSieben Sat1-Vorzugsaktien. Insgesamt steigerte sich der Anteil von Springer am Gesamtkapital des Fernsehsenders auf 76,78 Prozent.

