Mit der ersten Ausgabe des Jahres ist die Neue Zürcher Zeitung in erneuerter grafischer Gestaltung erschienen. Durch klarere Gliederung und typografische Veränderungen sei die NZZ frischer und übersichtlicher geworden, heisst es im Blatt. Eine erleichterte Zugänglichkeit soll die neue Seite "NZZ kompakt" ermöglichen: Auf der Rückseite des ersten Bunds wird die Zeitung zusammenfasst -- "ganz kurz, aber ganz NZZ".
Das neue, modernere Erscheinungsbild soll durch Leserfreundlichkeit, Eleganz und Frische geprägt sein. Um die Unverwechselbarkeit zu gewährleisten und den Wiedererkennungswert zu sichern, sei bei der Überarbeitung des typographischen Erscheinungsbilds der vierspaltige Umbruch "mit Bedacht" beibehalten worden, schreibt die Redaktion. Als Titelschrift komme nun konsequent die Schrift Bodoni zum Einsatz, der Grundtext ist weiterhin in einer Form der klassischen Zeitungsschrift Times gehalten. Der Zeilenabstand wurde laut NZZ etwas erhöht, die Spaltenbreite des Textes leicht reduziert.
Die Veränderungen sollen das Lesen und damit die Wahrnehmung fürs Auge angenehmer machen, so die NZZ. Wie schon am 1. August 1946 habe sich die Redaktion von der Maxime leiten lassen, "die Zeitung für eine nicht auf sensationelle Aufmachung erpichte Leserschaft so ansprechend und übersichtlich wie möglich zu gestalten".

