Noch ist die simple Kurzmitteilung, die SMS, die Königin der Mobilfunknetze. Doch ihre multimediale Schwester, die MMS, holt mächtig auf: Immer mehr Mobiltelefonierer verschicken auch Bilder und seit kurzem sogar Filme.
Die Schweizer mögen eine kleine Leseschwäche haben und in der Pisa-Studie nicht gerade bestens abschneiden - in einem Punkt gehören sie aber zur Weltspitze: 84 Prozent aller Handybesitzer in der Schweiz sind aktive SMS-Benutzer und schreiben Kurzmitteilungen.
In diesem Jahr werden laut dem Marktforschungsinstitut Forrester Research in Westeuropa 135 Milliarden der kurzen Textnachrichten verschickt. Und es werden immer mehr: Bis in fünf Jahren sollen es schon 171 Milliarden SMS sein.
Mobilfunkgesellschaften hoffen schon lange, dass die multimediale Form der SMS, die MMS, schnell mehr Freunde gewinnt. Per MMS lässt sich mehr Text verschicken, und es können Bilder und Videos versandt werden. Die Königin der Netze bleibt zwar die kleine SMS, doch die multimediale MMS holt auf. Ein Grund dafür ist die starke Verbreitung von Kamerahandys.

