24.09.2009

AP

Nachrichtenagentur erwägt Verkauf deutscher Tochter

ddp als Käufer gehandelt.

In Deutschland zeichnet sich eine Neuordnung des hart umkämpften Nachrichtenagentur-Marktes ab. Die US-Agentur Associated Press (AP) spricht über einen Verkauf ihrer deutschen Tochter. Seit Wochen gebe es Gespräche auf Ebene der Eigentümer, bestätigte Deutschland-Chefredaktor Peter Gehrig am Donnerstag. "Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich keine Informationen, dass die Gespräche vor dem Abschluss stehen."

Branchenkenner vermuten, dass die Berliner Nachrichtenagentur ddp an einem AP-Kauf interessiert sei. Bei ddp war keine Stellungnahme zu erhalten. Ob und wann eine Einigung mit dem amerikanischen Mutterkonzern erzielt werden könne, sei aber noch nicht klar, sagte Person, die mit den Verhandlungen vertraut ist zu Reuters. Die Verhandlungen kämen aber gut voran. Die ddp zählt 140 fest angestellte Journalisten und setzte 2008 knapp 12 Mio. Euro um. AP beschäftigt in Deutschland etwa 80 Redaktoren; weltweit sind es knapp 4000. (sda)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen