15.05.2003

Museum für Kommunikation Bern

Neue Dauerausstellung "Abenteuer Kommunikation"

SRG SSR idée suissse-Archiv erstmals öffentlich zugänglich.

"Abenteuer Kommunikation" heisst die neue Dauerausstellung im Museum für Kommunikation (MfK) in Bern, die am Freitagabend eröffnet wird. Die Ausstellung bietet eine spielerische Entdeckungsreise durch das Reich der Kommunikation. Auf rund 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert sich das MfK nach einer siebenmonatigen Umbauzeit als modernes Kommunikations-Haus, das mit dem Übergang vom ehemaligen PTT-Museum zum MfK einen tiefgreifenden Wandel durchlebt hat.

In "Abenteuer Kommunikation" werden die unterschiedlichsten Aspekte des kommunizierenen Menschen beleuchtet. Die Themen reichen von Körpersprache über interkulturelle Kommunikation bis hin zum Informationsaustausch mittels Medien. Im Zentrum der Ausstellung steht der Mensch und nicht die Technik, ist in den Presseunterlagen zu lesen. "Sehen, hören, fühlen, staunen und ausprobieren" ist angesagt, um sein Wissen um das Thema Kommunikation vertiefen zu können.

Kommuniktion rund um den Erdball

"Face to Face", "Kommunikation trotz allem" und "Kommunikation auf Distanz" gehören zu den Highlights der Ausstellung. In "Face to Face" beispielsweise kann man seine Nase ungeniert in eine Wohnküche stecken und miterleben, welche Kommunikationsformen und Konflikte drei Generationen von Frauen einen und trennen. Einblick erhält der Besucher auch in den Alltag jener Menschen, die keine Möglichkeit haben an der grossen weltumspannenden Kommunikation teizunehmen. Rund die Hälfte der Menschheit hat keinen Zugang zu einem Telefon. Der Ausstellungsteil "Kommunikation auf Distanz" zeigt unter anderem ein erstmals öffentlich zugänglich gemachtes Archiv der SRG SSR idée suissse. Zu sehen und zu hören sind rund 100 wichtige Ton- und Filmdokumente von 1930 bis heute.

Umbau für 6.5 Mio. Franken

Die Gesamtkosten des Umbaus (von Oktober 2002 bis Mai 2003) beliefen sich auf 6.5 Mio. Franken und werden zur Hälfte aus Rückstellungen des MfK gedeckt. Der Bund und der Lotteriefonds beteiligen sich mit je 20 Prozent und 10 Prozent stammen aus Sponsoring-Beiträgen.


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