Starke Bilder das trifft definitiv auf alle Fotos zu, über die die Jury zum "World Press Photo"-Wettbewerb zu befinden hatte. Zum 53. Mal seit ihrem Bestehen hat die Jury im holländischen Amsterdam den wohl berühmtesten Fotopreis der Welt verliehen. Zwölf Tage lang sichteten die Preisrichter unter Leitung des Vize-Fotochefs von Reuters, Ayperi Karabuda Ecer, tausende von eingereichten Bildern aus dem Jahr 2009. Der "Oscar für Pressefotografen" geht dieses Jahr an den Italiener Pietro Masturzo. Sein Bild zeigt eine iranische Frau, die ihren Frust über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen über die Dächer Teherans herausschreit. Es fange die Atmosphäre treffend ein, erklärte die Jury.
"Das Foto zeigt den Anfang von etwas, den Anfang einer riesigen Geschichte. Es fügt Aussichten zu Nachrichten hinzu. Es berührt dich visuell und emotional", begründete Reuters-Mann Ecer die Entscheidung.

