30.05.2010

swissinfo

Politiker lancieren Online-Petition

Bund soll sich weiterhin an Finanzierung beteiligen.

swissinfo.ch dürfe nicht dem Rotstift des Bundes zum Opfer fallen. Dieser Meinung sind unter anderem Filippo Lombardi, Walter Kälin, Oswald Sigg, Urs Philipp Roth und viele weitere Persönlichkeiten. Sie unterstützen deshalb die Forderung, dass sich der Bund weiterhin zur Hälfte an der Finanzierung der News- und Informationsplattform beteiligen muss. Mit Aufklärungsarbeit und einer Online-Petition ans Parlament werben sie derzeit für den Erhalt der Website, wie es in einer Mitteilung heisst. Seit dem Start der Online-Petition auf www.rettet- swissinfo.ch am 20. Mai 2010 hätten bereits 1'400 Personen unterschrieben.

Die Schweiz stand 2009 immer wieder im Brennpunkt der internationalen Öffentlichkeit und wurde oft auch missverstanden. Die Internetplattform swissinfo.ch trage dazu bei, einem internationalen Publikum schwer nachvollziehbare Volksentscheide, komplexe politische Zusammenhänge und Interessenskonflikte in neun Sprachen verständlich zu machen, lautet eine der Begründungen des Patronatskomitees.

Weitere Mitglieder des Komitees sind Chiara Simoneschi-Cortesi, Alec von Graffenried, Roger Blum, Silvia Schenker, Brigitta Gadient, Bénédict de Tscharner, Alfred Defago sowie zahlreiche Auslandschweizer. Initiert und betrieben wird die Aktion von Walter Spahni, Publikumsrat von swissinfo. Die Petition soll während der Herbstsession den Eidgenössischen Räten übergeben werden.


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