Die Berner Stiftung für Radio und Fernsehen hat zwei Fernsehsendungen und eine Radioproduktion mit Preisen von je 5000 bedacht. Die Stiftung zeichnet überdurchschnittliche Produktionen mit Themen aus und zu den Kantone Bern, Freiburg und Wallis aus.
Einer der Preise geht an den Fernsehfilm "Die Jungs vom Berg" von Urs Schnell. Er handelt von einer privaten sozialen Institution mit heilpädagogischem Ansatz. Laut der Berner Stiftung behandelt er dieses "Beinahe-Tabu-Thema auf subtile und gekonnte Weise". Der Film wurde in der Reihe DOK des Schweizer Fernsehens ausgestrahlt.
Claude Schauli habe für das Westschweizer Fernsehen TSR ein "eindrückliches Filmporträt" über die Schwingerszene im Kanton Freiburg gedreht, teilte die Stiftung zur Preisverleihung vom Mittwoch mit. Dieses erhielt ebenfalls 5000 Franken zugesprochen.
Schauli sei im Training und Wettkampf mit der Kamera nahe an die Sägemehlringe herangegangen, so auch am Eidgenössischen Schwingfest 2004 in Luzern. Die Jury befand, der Film leiste einen besonders gekonnten Beitrag zum besseren Verständnis zwischen Deutsch und Welsch.
Die Jury unter dem Präsidium von Barbara König honorierte zudem den Radiobeitrag "Ein Music-Star der Sechzigerjahre" von Luzia Stettler mit einem Preis von 5000 Franken. Die mehrteilige Reportage, die in der Sendung "Menschen&Horizonte" ausgestrahlt wurde, ist der Freiburger Schlagersängerin Arlette Zola gewidmet.

